Pressemitteilung: Mieterhöhungen müssen gestoppt werden

In keiner nordrhein-westfälischen Stadt steigen die Mieten so rasant wie in Aachen (LEG-Wohnungsmarktreport 2016, Seite 40). Dazu beigetragen hat die weitgehende Untätigkeit der Stadt angesichts des massiven RWTH-Ausbaus, dem nicht vorhandenen Wohnheimsausbau des Studierendenwerks trotz doppeltem Abiturjahrgang 2013, dem Zuzug mehrerer tausend Geflüchteter und einem generellen Stadtwachstum. Je knapper die „Ware Wohnraum“ wird, desto mehr Miete kann verlangt werden. Dass das nicht nur für private Investor*innen gilt, zeigen die jüngsten Mieterhöhungspläne der Stadt. So sollen die Mieten der stadteigenen Wohnungen in der Körner- und Weberstraße steigen. Schon vor zwei Jahren hatten Mieter*innen versucht, eine damalige Mieterhöhung mit einer Unterschriftensammlung zu stoppen – erfolglos, allein die LINKE-Fraktion unterstützte die Bewohner*innen. Auch die GeWoGe erhöht ihre Mieten, aktuell in der Turpinstraße.

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Demo, Umsonstmarkt und Grillen im Ostviertel

Für guten und bezahlbaren Wohnraum • Für soziale und kulturelle Freiräume • Für mehr Grün in unserer Stadt • Für Teilhabe • Gegen Rassismus und andere Diskriminierungen • Für eine lebenswerte Stadt: Für das Recht auf Stadt!

Dafür wollen wir erneut mit euch auf die Straße gehen. Dieses Mal am 15. Juli. Wir treffen uns um 15 Uhr am Rehmplatz im Aachener Ostviertel. Das Aachener Ostviertel ist nicht nur auf Grund seiner Nähe zum Frankenbergerviertel von unterschiedlichen Aufwertungsprozessen betroffen, auch finden hier immer wieder beispielsweise rassistische Polizeikontrollen statt. Weiterlesen

Aktionsbericht: Kundgebung, Demo, politisches Picknick im Frankenbergerviertel

Wir waren heute mit einer kleinen Aktion im Frankenberger Viertel:

Gesammelt haben wir uns am Neumarkt, dort gab es eine kurze Kundgebung. Von da aus ging es in einer Demonstration von ca. 30 Menschen zum Frankenberger Park. Hier gab es zwei Redebeiträge: Weiterlesen

AUFRUF zur Demonstration: Das Problem heißt Verdrängung!

Steigende Mieten vertreiben Tausende an die Ränder der Stadt. Unzählige Menschen werden für Luxussanierungen entmietet und zwangsgeräumt. Soziale, kulturelle, ökologische und antirassistische Projekte wie z.B. das Autonome Zentrum, die Wagenplätze und subversive Kunsträume sind existenziell bedroht. Nach den Plänen der Stadtverwaltung sowie privater Investor_innen haben sie keinen Platz mehr im Köln von morgen. Doch damit nicht genug: Kinder, für welche die Stadt versäumt hat, rechtzeitig Schulen zu bauen. Geflüchtete, die monatelang in Turnhallen leben. In die Wohnungslosigkeit getriebene Menschen, die in Parks und Straßen völlig schutzlos leben und zehntausende fehlende Sozialwohnungen. All das während alleine 430.000 m² Bürofläche leer stehen. Städtische Flächen, Gebäude und Infrastruktur werden privatisiert oder abgerissen und damit einer sozialen Verwendung entzogen. An diesen Entwicklungen zeigt sich wie Verdrängung gefördert wird, durch eine neoliberale und kapitalistische Stadtpolitik, die an den Bedürfnissen und Interessen der Menschen vorbei zielt. Weiterlesen

Kundgebung, Demo, Picknick

Für guten und bezahlbaren Wohnraum • Für soziale und kulturelle Freiräume • Für mehr Grün in unserer Stadt • Für Teilhabe • Gegen Rassismus und andere Diskriminierungen • Für eine lebenswerte Stadt: Für das Recht auf Stadt!

Dafür wollen wir am 10.6. auf die Straße gehen – mit Dir!

Wir treffen uns um 15:00 Uhr am Neumarkt im Frankenberger Viertel zur Kundgebung, gehen von dort als Demonstration zum Frankenberger Park und lassen den Tag mit einem Picknick und viel Spaß ausklingen lassen. Ihr dürft gerne Leckereien zum Picknick oder Spiele für den Park mitbringen 🙂

Offenes Bündnistreffen

Nach der Tanzdemo: Für das Recht auf Stadt! wollen wir Ideen für künftige Projekte sammeln und mit ersten Planungen beginnen. Dazu möchten wir uns am Montag, den 15.05.2017, im Welthaus treffen. Die Adresse ist An der Schanz 1. Alle, die sich mit uns für das Recht auf Stadt engagieren möchten, sind herzlich willkommen!

Infoveranstaltung zur Tanzdemo „Recht auf Stadt“

Im Rahmen der Anarchist Kitchen findet eine Infoveranstaltung zur Tanzdemo „Recht auf Stadt“ statt. Im Vortrag werden die verschiedenen Beweggründe unter diesem Motto auf die Straße zu gehen erörtert. Dabei werden die unterschiedlichen Themenschwerpunkte wie u.a. Gentrifizierung, die Bedeutung unkommerzieller Freiräume und selbstorganiserte Stadtaktionskonzepte in Aachen genauso vorgestellt, wie die Aktionsform der Tanzdemo selbst.

Dazu gibt es wie immer leckere vegane KüfA!

27.04.2017 // 19:00 Uhr // Vortragsbeginn ca. 20:00 Uhr // AZ Aachen

Aufruf Tanzdemo Recht auf Stadt

Für guten und bezahlbaren Wohnraum • Für soziale und kulturelle Freiräume • Für mehr Grün in unserer Stadt • Für Teilhabe • Gegen Rassismus und andere Diskriminierungen • Für eine lebenswerte Stadt:

Für das Recht auf Stadt!

Komm‘ zur Demonstration am 6. Mai 2017 • 14 Uhr • Aachen HBF Weiterlesen

Aktivist_innen feiern erfolgreiche Eröffnung von Aquis Plaza

AquisPlazaKonfetti - KopieHeute versammelten sich zahlreiche Aktivist_innen vor dem Aquis Plaza, um zusammen mit den Eliten der Stadt Aachen ein Glas Sekt auf die Eröffnung dieses Prestigeprojekts zu erheben. Weiterlesen

Recht auf Stadt! – Stadtplanung in Bewohner_innen Hand!

Verdrängung hat ein Gesicht

18. Februar 2009: Der Stadtrat verabschiedet die Bebauungspläne zur Kaiserplatzgalerie, heute Aquis Plaza. Hiermit stand die Entscheidung für ein dreigeschossiges, verglastes Einkaufszentrum  mit 29.000 m² Verkaufs- und 2000 m² Gastronomiefläche fest. Doch die Grundlage wurde schon
weit im Vorfeld gelegt, als die Aachener Politiker_innen eine Satzung für dieses Baugebiet verabschiedete, die Entmietung und Abriss ermöglichte. Durch den Verkauf an Hans Kahlen – ein Aachener Investor und Architekt – wurde ein großer Teil des öffentlichen Raums privatisiert. 6.000-7.000 m² an günstigem Wohnraum konnten somit legal vernichtet werden. Dies bedeutete für
300 Menschen die Entmietung und folglich die Verdrängung. Weiterlesen