Monatsarchiv: Juli 2018

Recht auf Stadt Stammtisch im Juli

Wir möchten mit euch über die Wirkung und Funktion von Hausbesetzungen diskutieren. In den 70er bis 90er Jahren gab es in ganz Europa Stadtviertel, die von Hausbesetzungen geprägt waren. Jahrelang leerstehende Wohnungen und Häuser wurden in Zeiten von Wohnungsknappheit besetzt und als Wohnraum genutzt. An anderer Stelle wurde besetzt um gegen Gentrifizierung und Verdrängung zu protestieren. So konnten unteranderem einige Viertel bewahrt werden, die für den Abriss vorgesehen waren, zum Beispiel das heute beliebte Frankfurter Viertel „Westend“. An vielen Stellen ist der Protest jedoch verklungen, die Häuser wurden geräumt und die Kritik der Besetzer*innen nicht wahrgenommen. Heute sehen wir die Konsequenzen davon. Vielerorts hat die „autofreundliche“ Stadtplanung der Nachkriegszeit die Innenstädte zu gesichtslosen Shoppingmeilen gemacht. Die Attraktivität der Stadt wurde bis heute höher gehalten als die Lebensqualität. Gentrifizierung und die Verdrängung von ärmeren Bevölkerungsschichten ist in allen größeren Städten zu beobachten. Mieten steigen und es mangelt immer mehr an bezahlbarem Wohnraum. Unkommerzielle Begegnungsorte müssen um ihr überleben kämpfen oder sind nicht vorhanden. Weiterlesen

Pressespiegel: Hausbesetzung Muffeterweg 5

Solidaritätsfoto von der Fusion

In Aachen wurde am Wochenende ein seit langer Zeit leerstehendes Haus von mehreren Aktivist_innen besetzt. Nun findet in dem Haus eine Aktionswoche mit buntem Programm statt.

Damit ihr euch zu dem Thema informieren könnt, haben wir für euch eine Presseschau zusammengestellt. Dieser wird immer wieder aktualisiert. Weiterlesen