Recht auf Stadt Stammtisch „Miete essen Seele auf“

14. Oktober 2018
18:30bis22:00
Der Kampf um das Recht auf Stadt
Dokumentarfilm von Angelika Levi
 
„Miete essen Seele auf“ dokumentiert eine nachbarschaftliche Organisierung und deren Protest am Kottbusser Tor, die in der Nacht des 26. Mai 2012 mit der Besetzung eines selbsterrichteten Protesthauses entstanden ist und gegen jährlich erhobene Mieterhöhung und die damit verbundene Gefahr der Zwangsräumung kämpft. Der Film verknüpft Wohnungsfrage mit Migrationsgeschichte und betont eine Verbindung von Rassismus und urbaner Verdrängung.
Bis heute leistet die daraus entstandene Mieterinitiative „Kotti & Co“ einen täglich sichtbaren Widerstand, um ihr Recht auf Stadt vor dem Hintergrund der Geschichte der Migration zu bekämpfen.
 
Im Anschluss an den Film wird es eine gemütliche Diskussionsrunde geben.

Das Bremer Bündnis Menschenrecht auf Wohnen

8. Oktober 2018
15:30bis18:30

Das Bremer Bündnis Menschenrecht auf Wohnen ist ein breites Aktionsbündnis. Neben Recht auf Stadt Aktivist_innen sind auch Obdachlose, Streetworker_innen und andere Vertreter_innen aus der Gesellschaft in ihm aktiv. Das Bündnis bezieht sich auf den Artikel 14 der Bremer Landesverfassung. Darin steht geschrieben: „Jeder Bewohner der Freien Hansestadt Bremen hat Anspruch auf eine angemessene Wohnung. Es ist Aufgabe des Staates und der Gemeinden, die Verwirklichung dieses Anspruchs zu fördern.“
So kämpft das Bündnis für günstigen Wohnraum für alle Menschen. Es wurden bereits unterschiedliche Erfolge durch das Bündnis erziehlt. An Hand dessen soll gezeigt werden, wie wichtig es ist, sich auch für Sozial Arbeiter_innen politisch zu engagieren.
Joachim Barloschky ist seit 14 Jahren Lehrbeauftragter an der Hochschule Bremen für „Soziale Arbeit / Gemeinwesenarbeit“ und seit 2012 Sprecher des Bremer Aktionsbündnis Menschenrecht auf Wohnen.

Recht auf Stadt Stammtisch am 09. September

9. September 2018
18:30bis21:30

Auch im September veranstalten wir den monatlichen Stammtisch!
Dabei wollen wir die Möglichkeit geben uns kennen zu lernen, Informationen auszutauschen, gemeinsam zu Diskutieren wie wir die Probleme des städtischen Lebens angehen können oder einfach den Sonntagabend ausklingen zu lassen.

Diesmal zeigen wir den Film „Das „Gegenteil von Grau“. Der Film handelt von Transition Town-Initiativen und Stadtkämpfen am Beispiel des Ruhrgebiets und stößt wie auch der zuvor veröffentlichte Film MIETREBELLEN – Widerstand gegen den Ausverkauf der Stadt auf erfreulich positives Feedback. Zu sehen ist er sonst in Kinos, in wissenschaftlichen und nachbarschaftlichen Zusammenhängen.

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Recht auf Stadt Stammtisch im Juli

Wir möchten mit euch über die Wirkung und Funktion von Hausbesetzungen diskutieren. In den 70er bis 90er Jahren gab es in ganz Europa Stadtviertel, die von Hausbesetzungen geprägt waren. Jahrelang leerstehende Wohnungen und Häuser wurden in Zeiten von Wohnungsknappheit besetzt und als Wohnraum genutzt. An anderer Stelle wurde besetzt um gegen Gentrifizierung und Verdrängung zu protestieren. So konnten unteranderem einige Viertel bewahrt werden, die für den Abriss vorgesehen waren, zum Beispiel das heute beliebte Frankfurter Viertel „Westend“. An vielen Stellen ist der Protest jedoch verklungen, die Häuser wurden geräumt und die Kritik der Besetzer*innen nicht wahrgenommen. Heute sehen wir die Konsequenzen davon. Vielerorts hat die „autofreundliche“ Stadtplanung der Nachkriegszeit die Innenstädte zu gesichtslosen Shoppingmeilen gemacht. Die Attraktivität der Stadt wurde bis heute höher gehalten als die Lebensqualität. Gentrifizierung und die Verdrängung von ärmeren Bevölkerungsschichten ist in allen größeren Städten zu beobachten. Mieten steigen und es mangelt immer mehr an bezahlbarem Wohnraum. Unkommerzielle Begegnungsorte müssen um ihr überleben kämpfen oder sind nicht vorhanden. Weiterlesen

Pressespiegel: Hausbesetzung Muffeterweg 5

Solidaritätsfoto von der Fusion

In Aachen wurde am Wochenende ein seit langer Zeit leerstehendes Haus von mehreren Aktivist_innen besetzt. Nun findet in dem Haus eine Aktionswoche mit buntem Programm statt.

Damit ihr euch zu dem Thema informieren könnt, haben wir für euch eine Presseschau zusammengestellt. Dieser wird immer wieder aktualisiert. Weiterlesen

Recht auf Stadt – Stammtisch

Wir laden euch herzlich zu unserem Recht auf Stadt Stammtisch ein! Er findet immer am zweiten Sonntag im Monat im Rhizom 115 (Friedrichstraße 115, Aachen) ab 18 Uhr statt. Hier habt ihr in einer gemütlichen Runde die Möglichkeit euch über das Thema Recht auf Stadt zu informieren und euch mit anderen Interessierten zu vernetzen. Schaut mit uns Filme, diskutiert mit uns, vernetzt euch, plant Aktionen.

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Demobericht: Gemeinsam kämpfen für ein gutes Leben für Alle

Am Wochenende haben 50 Menschen in Aachen für ein gutes Leben für alle Menschen demonstriert: Für gleiche Rechte, Wohnraum, Bildung und Jobs, gegen Fluchtursachen. Eingeladen hatte das Bündnis Antirassistische Offensive Aachen, die Initiative Recht auf Stadt Aachen, die Gruppe Diskursiv Aachen und die Initiative Aachen containert. In Redebeiträgen ging es neben den oben genannten Forderungen auch um Beteiligung abseits von Wahlen, Feminismus, die sogenannte „Alternative für Deutschland“ und um die Kriminalisierung von Containernden.

 

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Demo: Gemeinsam kämpfen für ein gutes Leben für Alle!

FÜR GUTEN UND BEZAHLBAREN WOHNRAUM • FÜR SOZIALE UND KULTURELLE FREIRÄUME • FÜR MEHR GRÜN IN UNSERER STADT • FÜR TEILHABE • GEGEN RASSISMUS UND ANDERE DISKRIMINIERUNGEN • FÜR EINE LEBENSWERTE STADT:
FÜR DAS RECHT AUF STADT!
Aufruf zur Demonstration am 16. September 2017 • 15 Uhr • Elsassplatz Aachen (am Kennedypark)
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Demonstration Recht auf Stadt im Ostviertel – Eine kleine Auswertung

Am 15.07. sind über 30 Menschen unserem Aufruf gefolgt und für das Recht auf Stadt auf die Straße gegangen. Für uns heißt das unter anderem: Guter und bezahlbarer Wohnraum für Alle, soziale und kulturelle Freiräume, mehr Grünflächen, Teilhabe und der Kampf gegen Rassismus und andere Diskriminierungen. Das haben wir in Redebeiträgen auch deutlich gemacht. Zwar haben sich nur wenige Menschen spontan angeschlossen, der Zuspruch war aber groß.

 

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Redebeitrag der Initiative „Recht auf Stadt“ vom 15.07.2017

 Die Mieten steigen. Nicht hier und da mal ein bisschen, sondern dramatisch. In keiner nordrhein-westfälischen Stadt steigen die Mietpreise so schnell wie in Aachen. Davon ist längst auch das Ostviertel betroffen. Traditionell war das hier dasinnenstadtnahe Viertel, wo man noch halbwegs günstig wohnen konnte. Das ist Vergangenheit. Hier, in der direkten Umgebung des Rehmplatzes, werden ganze Häuser schicksaniert, die Mieter*innen könnne sich die drastisch teureren Mieten oft nicht leisten und müssen raus. Weiterlesen